Wie funktioniert Unternehmensplanung?

In einer stetig schneller werdenden Welt ist es umso wichtiger, auf Veränderungen zeitnah und flexibel zu reagieren. Das gilt in vielen Bereichen der Gesellschaft wie Politik und Wirtschaft – und damit ebenso für die einzelnen Unternehmen. Mit einer guten Unternehmensplanung setzen Sie sich einerseits Ziele, sind andererseits aber auch in der Lage, sich anzupassen und jede Herausforderung zu bewältigen. Denn ein gut geführtes Unternehmen ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch wie funktioniert Unternehmensplanung? Auf diese Frage wollen wir im Folgenden genauer eingehen und einzelne Bereiche näher beleuchten. Begleiten Sie uns und erfahren Sie, welche Strategiefelder die Unternehmensplanung umfasst, wie sie strukturiert ist sowie welcher Instrumente und Methoden sie sich bedient.

Inhaltsverzeichnis

  1. Unternehmensplanung - Was ist das überhaupt?
  2. Ziel der Unternehmensplanung
  3. Struktur der Unternehmensplanung
  4. Teilschritte der Unternehmensplanung
  5. Strategiefelder von Unternehmensplanung
  6. Wie funktioniert Unternehmensplanung?
  7. Unsere Softwärelösungen

Kurz und knapp – was ist Unternehmensplanung eigentlich?

Sie stellt eine zentrale Aufgabe des Managements und Controllings dar: die Unternehmensplanung. Mit ihr entscheiden Sie, wohin Ihr Unternehmen in Zukunft gehen soll. Dabei entwerfen Sie gedanklich einen Plan über die erwünschten Erfolge und Ziele Ihres Unternehmens, entwickeln die passenden Strategien und koordinieren die Umsetzung.

Es geht darum, Prognosen zu erstellen. Werfen Sie einen Blick auf vergangene Entwicklungen in Ihrer Branche, in der Marktwirtschaft und dem Finanzsektor, aber auch der Politik und Gesellschaft (Stichwort STEP-Analyse). Betrachten Sie dazu die gegenwärtige Lage und versuchen Sie anschließend, zukünftige Tendenzen zu prognostizieren. Vergangenheit und Gegenwart spielen bei der Unternehmensplanung eine ebenso wichtige Rolle wie die Zukunft.

Ziel der Unternehmensplanung ist es, das langfristige Überleben Ihres Unternehmens zu sichern.

Dazu steigern Sie den Wert Ihres Unternehmens, indem Sie Erfolgspotenziale realisieren und Gewinn sowie Rentabilität erzielen. Die Unternehmensplanung ist ein komplexer Vorgang, der leicht in ein starres, unflexibles System fallen kann. Beugen Sie dem vor, indem Sie speziell auf eine integrierte Unternehmensplanung setzen. Wir von DENZHORN helfen Ihnen dabei, damit Sie jederzeit flexibel auf Entwicklungen innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens reagieren können. Wie funktioniert Unternehmensplanung genau – um das herauszufinden, schauen wir uns im nächsten Abschnitt den Grundkreislauf an.

Struktur der Unternehmensplanung

Wie funktioniert Unternehmensplanung am besten? Es existiert keine One-Size-Fits-All-Lösung, da einzelne Unternehmen sich erheblich in ihrer Größe und Struktur unterscheiden. Je größer es ist, umso herausfordernder wird die Koordination der Unternehmensplanung. Es lohnt sich, einen Blick auf die Hierarchien zu werfen. Arbeiten Sie derzeit ausschließlich Top-Down, also kommt alles von oben? In modernen Unternehmen hat es sich bewährt, der Bottom-Up-Methode ebenfalls Raum zu gewähren und mit einer Mischung aus beidem ein Gegenstrom-Prinzip zu nutzen. In dem finden die Kommunikation und der Input aus beiden Richtungen statt, also von oben nach unten sowie von unten nach oben. Diese Methode erhöht die Identifikation Ihrer Mitarbeiter mit den Unternehmenszielen und fördert Flexibilität.

Teilschritte der Unternehmensplanung:

  1. Zielbildung: In dieser Phase suchen und priorisieren Sie die Ziele Ihres Unternehmens. Prüfen Sie, ob sie realisierbar und konsistent sind oder ob es womöglich Konflikte gibt – unter den einzelnen Zielen oder mit internen und externen Faktoren. Anschließend sortieren und operationalisieren Sie die Ziele nach Relevanz, Zeitraum und Zuständigkeit.
  2. Prognose: Betrachten Sie die einzelnen Bereiche und stellen Sie Prognosemodelle auf. Hier gilt es ebenfalls, die Wirkungszusammenhänge zu erkennen, um eine integrierte Unternehmensplanung zu bedienen. Versuchen Sie abzuschätzen, wie sicher Ihre Prognose ist. Nutzen Sie hierfür beispielsweise Simulationsmodelle, Trendmodelle und Kausalanalysen.
  3. Planung: Legen Sie konkrete Vorgehensweisen für die Praxis fest, um die Ziele in die Realität umzusetzen und gegebene Herausforderungen anzugehen. Die Maßnahmen ordnen Sie den einzelnen Zuständigkeitsbereichen zu. Eine der wichtigen Aufgaben des Managements ist ebenfalls die Koordination der einzelnen Bereiche untereinander.
  4. Umsetzung: Die erarbeiteten Maßnahmen werden von den jeweils Zuständigen durchgeführt. Dabei steht das Management den einzelnen Bereichen im besten Fall bei jedem Schritt zur Seite, um Unstimmigkeiten zu vermeiden. Es kann so rechtzeitig reagieren, falls Anpassungen nötig werden. Rückmeldung seitens der Zuständigkeitsbereiche (Bottom-Up!) ist essenziell.
  5. Kontrolle und Bewertung: Liegen die Daten nach der Umsetzung vor, gleichen Sie nun den Soll-Ist-Zustand ab, um festzustellen, in welchem Ausmaß Sie die vorab definierten Ziele erreicht haben. Bestimmen Sie für die Auswertung dabei einzelne Bewertungsobjekte und -kriterien, die Sie anschließend zusammenführen, um eine Gesamtbewertung zu erhalten.
  6. Rückschlüsse: Basierend auf der Auswertung und Einschätzung der Ergebnisse, ist es Ihnen möglich, Rückschlüsse für das zukünftige Vorgehen in Ihrer Unternehmensplanung zu ziehen. Passen Sie gegebenenfalls die Ziele und Maßnahmen für das nächste Quartal an, um möglichst optimiert in die Zukunft zu gehen. Hier schließt sich der Kreis – und Sie sehen, dass Gegenwart und Vergangenheit einen wichtigen und aufschlussreichen Faktor für die Zukunft darstellen.

Strategiefelder von Unternehmensplanung

Wie funktioniert Unternehmensplanung? Um diese Frage zu beantworten, ist es nötig, neben dem Kreislauf von Management und Controlling auch die einzelnen Teilbereiche zu betrachten. Diese umfassen grob:

  • Personalplanung: Ihr Personal ist eine wichtige Ressource und gehört mit in eine ganzheitliche, integrierte Unternehmensplanung.
  • Investitionsplanung: Die Investitionen Ihres Unternehmens sind verhältnismäßig klar zu planen, da sie mit greifbaren Zahlen arbeiten und berechnet werden können.
  • Finanzplanung (Liquiditätsplan, Kapitalbedarfsplan, Finanzierungsplan und Bilanzposition): Betrachten Sie Ihre Finanzen, wobei Sie zwischen Eigen- und Fremdkapital unterscheiden. Sie können in diesem Bereich errechnen, ob ein Kapitalbedarf oder ein Liquiditätsüberschuss entsteht, und entsprechend die Investitionen planen.
  • Beschaffungsplanung: Der Einkauf von Waren, ihr Transport und ihre Lagerung sind ebenfalls gründlich zu planen.
  • Vertrieb (Absatzplanung und Marketingplan): Falls Sie Dienstleistungen oder Waren bereitstellen, müssen Sie klären, wie Sie dies tun möchten. Dazu gehört eine gute Marketingstrategie.
  • Produktionsplanung: Die Herstellung von Waren benötigt ebenfalls eine angemessene Planung, die unter anderem in die Bereiche Finanzen und Beschaffung hineingreift.
  • Verwaltung: In der Verwaltung ordnen Sie alle Aufgaben, die keinem anderen Bereich zufallen und üblicherweise branchenübergreifend in jedem Unternehmen anzutreffen sind. Dazu zählen beispielweise typische Bürotätigkeiten wie das Archivieren und Drucken, der Empfang und das Management von Firmenfahrzeugen und ähnlichem.

Wie funktioniert Unternehmensplanung? – Damit!

Finden Sie die passenden Instrumente der Unternehmensplanung, um diese erfolgreich durchzuführen. Die gute, alte Excel-Tabelle stellt sicher eines der meistgenutzten Programme in Unternehmen dar. Es ist leicht verfügbar und bietet eine flexible Oberfläche. Allerdings kann Excel nicht mit Programmen mithalten, die konkret für die Unternehmensplanung entwickelt wurden. Eine integrierte Planungssoftware kann bedeutend leichter von mehreren Nutzern verwendet werden, bietet einen wesentlich größeren Leistungs- sowie Funktionsumfang und erfasst größere Datenmengen in einer standardisierten und leicht zu aktualisierenden Art und Weise.

Bauen Sie auf Flexibilität mit der richtigen Software, die Ihnen die Frage „Wie funktioniert Unternehmensplanung?“ ganz simpel beantwortet. Wir von DENZHORN haben mit unserem Spezialistenteam genau die richtigen Programme zusammengestellt, die Ihnen eine strategisch überlegene, integrierte Unternehmensplanung ermöglichen. Nutzen Sie zum Beispiel unsere Software BPS-ONE® , um die Kommunikationsprozesse zu strukturieren und damit zu vereinfachen. Denn für eine integrierte Unternehmensplanung ist es unerlässlich, alle Bereiche als ein Gesamtes zu betrachten und intern klar zu kommunizieren. Schauen Sie sich in unserer Produktauswahl um!

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