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Starkes Instrument strategischer Unternehmensplanung – Die Kosten-Nutzen-Analyse

10.03.2020 | Blog, Planung

Unternehmenserfolg strategisch planen und Effektivität steigern: Kosten-Nutzen-Analysen sind bei Entscheidungen eine verlässliche Hilfe, mit der Sie mögliche Auswirkungen eines geplanten Vorhabens frühzeitig bewerten und Risiken eingrenzen können.

Wirtschaftlichkeit im Vorfeld errechnen

Mit einer Kosten-Nutzen-Analyse können Sie die Wirtschaftlichkeit einer Investition oder Maßnahme im Vorfeld der Umsetzung überprüfen. Durch das Vorgehen, bei dem Sie alle anfallenden Kosten, den erwarteten Nutzen sowie die geplanten Einnahmen in Relation setzen, bekommen Sie einen Eindruck davon, welche Projekte die zielführendsten sind.

Kosten und Nutzen von Maßnahmen vergleichen

Die zentrale Frage, die Sie sich bei einer Kosten-Nutzen-Analyse zu stellen haben, ist, ob die positiven Auswirkungen des Projekts oder der Maßnahme die Kosten übersteigen. So erhalten Sie ein wirkungsvolles Instrument für Ihre Unternehmensplanung und können die Weichen gezielt auf Erfolg stellen. Auch das Umweltbundesamt bewertet die Kosten-Nutzen-Analyse als ein zentrales Instrument der quantitativen Bewertung von Anpassungsmaßnahmen.

Der Weg zur Entscheidungsfindung

Eine Kosten-Nutzen-Analyse besteht aus sieben Bearbeitungspunkten, an deren Ende die Entscheidungsfindung der Geschäftsleitung steht: Zieldefinition, Beschreibung des Ist-Zustands, Analyse aller Auswirkungen, Strukturierung und Datensammlung, Analyse des Finanzmodells, Abschätzung der Chancen und Risiken und schließlich die Zusammenfassung. Zu Beginn einer Kosten-Nutzen-Analyse, also bevor Sie die Kriterien in den sieben Schritten bewerten, müssen Sie die Aspekte definieren, die für die erfolgreiche Umsetzung des jeweiligen Projekts bedeutsam sind. Neben den Gesamtkosten sowie denen einzelner Einheiten, können dies unter anderem die Amortisationsdauer und der erwartete zukünftige Netto-Cashflow oder dessen Kapitalwert sein. Als weitere Kennzahlen können Sie unter anderem die Rendite, also den Return On Invest, die Kapital- und Betriebskosten oder den internen Zinsfuß heranziehen.

Verschiedene Ansätze möglich

Das Umweltbundesamt definiert, dass in der „klassischen“ Kosten-Nutzen-Analyse das Vorhaben ausgewählt wird, welches unter Berücksichtigung direkter Kosten und Nutzen entweder das beste Gesamtergebnis erbringt oder mit Blick auf die eingesetzten Mittel die beste Rentabilität verspricht. Darüber hinaus verweist die Behörde auf „erweiterte“ Kosten-Nutzen-Analysen, bei denen neben den direkten auch indirekte Nutzen- und Kostenkomponenten betrachtet werden. Dies könnten externe Kosten durch zusätzlichen Ausstoß von Treibhausgasen oder externe Zusatznutzen wie die Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen sein.

Möglichst genaue Datenbasis schaffen

Das Ziel aller Instrumente strategischer Unternehmensplanung, wie der Kosten-Nutzen-Analyse, ist es, Sie in die Lage zu versetzen die sich Ihrem Unternehmen bietenden Chancen effektiv nutzen zu können und dabei betriebswirtschaftliche Risiken so gering wie möglich zu halten. Wenn Sie beginnen die verschiedenen Varianten, die für Sie zur Entscheidung stehen, darauf zu untersuchen, mit welcher Sie das beste Ergebnis erzielen, sind Sie allerdings in aller Regel auf Erwartungswerte angewiesen.

Diverse Blickwinkel einbeziehen

Besonders beim erwarteten Nutzen kann in der Praxis meist nur auf Schätzungen zurückgegriffen werden. Daher lohnt es sich intensiv mit den Annahmen für die Kosten-Nutzen-Analyse zu beschäftigen um eine möglichst exakte Grundlage für die Bewertung zu erhalten. Zudem sollten Sie Experten aus verschiedenen Fachabteilungen in die Analyse einbeziehen um eine möglichst objektive Datenbasis zu erhalten. So stellen Sie sicher die Projekte und Maßnahmen, die vorteilhaft für Ihr Unternehmen sind, eindeutig identifizieren zu können.

Tipp: Bei der Umsetzung die angenommenen Kosten und Nutzen in abgezinsten monetären Einheiten messen. So gelingt es den jeweiligen Netto-Wert einzelner Maßnahmen zu ermitteln.

Unterstützung sichern

Ist die Entscheidung schließlich getroffen, können Sie während der Umsetzungsphase des Projekts mit den Ergebnissen der Berechnung für die Kosten-Nutzen-Analyse kontinuierlich kontrollieren, ob die Annahmen eingehalten werden und wo gegebenenfalls Abweichungen auftreten, um steuernd eingreifen zu können. Die unterstützende Wirkung einer professionellen Software für Unternehmensplanungsollten Sie auf dem Weg, unternehmerischen Erfolg durch Instrumente strategischer Unternehmensplanung dauerhaft abzusichern, nicht unterschätzen.