Die Beratungsbranche und der Strukturwandel in der Krise

Die Beratungsbranche und der Strukturwandel in der Krise

01.12.2020 | Blog, Planung

Die Consulting-Branche steht vor spürbaren Veränderungen. Die digitale Entwicklung beeinflusst nach wie vor massiv das Verständnis der Beratertätigkeit, mit Corona kam eine neue Unbekannte dazu. Wir wagen einen Ausblick: Welche Entwicklungen erwartet die Unternehmensberatung? Welche Trends zeichnen sich ab?

Die Vorteile adäquaten Consultings für den unternehmerischen Erfolg sind unbestritten. Besonders wenn Organisationen turbulente Bedingungen zum Wirtschaften haben, zahlt sich die Unterstützung durch Unternehmensberatung aus und wird stärker nachgefragt. Dazu passt die Mitteilung des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater, dass sich der Geschäftsklimaindex im Consulting zum dritten Mal in Folge verbessert hat. Der Indexwert stieg auf 91,9 Punkte im September 2020.

Unterstützung in turbulenten Zeiten

Es scheint sich zu bewahrheiten, was KPMG-Vorstand Robert Gutsche und BrainNet-Mitgründer Christian Rast im Interview mit dem Manager-Magazin schon unlängst für die Beratungsbranche feststellten: „Krisenzeiten sind oft Wachstumszeiten.“

Flexibilität ist nötig

Mit dem richtigen Consulting-Partner gelingt es Ihnen, Businessprozesse zu optimieren, die Kommunikation zu beschleunigen und die Arbeitsweise Ihrer Mitarbeiter zu verbessern. So unterstützt sparen Sie Ressourcen und Zeit und gewinnen Sicherheit. Dabei sollten Sie sich bewusst sein, dass besonders in Krisenzeiten starre Planungen auf mehrere Jahre in die Zukunft hinein schwerlich geeignet sind, um angemessen auf eine solche Ausnahmesituation wie die aktuelle reagieren zu können.

Schon vor mehr als zehn Jahren während der damaligen Finanzkrise, hat sich gezeigt, was Unternehmensberatung in diesem Kontext besser tun sollte: Nämlich die Planung und dadurch jeweils nötige Maßnahmen schnell anpassen und wo nötig zügig neu ausrichten.

Planung mit Szenarien ergänzen

Es scheint sich anzudeuten, dass es künftig noch wichtiger wird, Planungen um eine aktuelle Sicht zu ergänzen. Es zeichnet sich also ein Trend ab, in der Unternehmensberatung und -planung vermehrt rollierende Forecasts verwenden, bei denen in der Regel fünf Quartale vom aktuellen Betrachtungspunkt aus in die Zukunft berücksichtigt werden.

Kosten senken

Fällt der Blick auf die Entwicklungen während früherer Krisen, bei denen klassischerweise der Bereich Supply Chain Management (SCM) in der Unternehmensberatung einen größeren Raum einnahm, so scheint es absehbar, dass Consultants sich auch jetzt wieder verstärkt mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Immerhin bedeutet die Optimierung des Beschaffungsprozesses einer Organisation auch die ihrer Kosten. Durch SCM sind vorhandene und drohende Störungen in der Versorgungskette bekannt und das Unternehmen kann rechtzeitig gegensteuern.

Know-how zählt

Zudem wird die Beratungsbranche nicht umhinkommen, sich weiter an die rasanten digitalen Entwicklungen anzupassen. Ein kompletter Strukturwandel zeichnet sich ab. So fließt etwa Fachwissen verstärkt in Software und steht damit unabhängig vom Consultant zur Verfügung. Das für eine strategische Planung benötige Know-how wird dennoch weiterhin ein Aspekt sein, der die Leistung erfahrener Consultants für Unternehmen wertvoll macht.

Unternehmensberatung zahlt sich aus

Consulting stärkt Unternehmen und stellt das Geschäft auf eine solide Grundlage. Die beständig hohe Nachfrage beweist die Wirksamkeit – und der Aufwärtstrend ist ungebrochen. Die Branche bewertet die Geschäftsaussichten so gut wie seit März 2019 nicht mehr. Das ergibt die Auswertung der vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater Ende September 2020 durchgeführten Branchenbefragung.

Fazit

Gerade angesichts der Veränderungen im Markt macht es sich bezahlt, einen erfahrenen Consulting-Partner an der Seite zu haben, der den Fokus neben der Betreuung seiner Mandanten stets auch auf die kontinuierliche Erweiterung der eigenen Kompetenzen legt. Denn sich auf die aktuellen Trends und Entwicklungen einzulassen, bringt Mandanten und Beratern gleichermaßen Vorteile; wenn beispielsweise das Potential der Digitalisierung genutzt wird, um die Entwicklung ganz neuer Dienstleistungen und innovativer Analyse- und Planungstools voranzubringen.

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